Risikomanagement

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Risikomanagement ist eine Kombination aus Ideen, um das Handelsrisiko zu steuern. Ohne gutes Risikomanagement ist es nicht möglich, auf den Finanzmärkten erfolgreich zu handeln.

Folgende Beispiele ermöglichen die Steuerung des Handelsrisikos:
  • Kleinere Positionsgrößen verringern den Verlust pro Transaktion.
  • Eröffnen Sie während gewisser Handelszeiten keine Positionen, da wichtige Nachrichten zur Veröffentlichung anstehen oder höhere Volatilität erwartet wird
    (zum Beispiel an Rollover-Tagen).
  • Nutzen Sie stets Stop-Loss-Orders für alle offenen Aufträge.

Risiko pro Transaktion

Es ist wichtig, Ihre Verluste unter Kontrolle zu halten und kleinere Positionsgrößen zu nutzen, um große Schwankungen bei Ihrem Eigenkapital zu vermeiden. Manche Analysten empfehlen, das Risiko bei jeder Transaktion auf nur 1% oder 2% Ihres Eigenkapitals zu begrenzen. Auf diese Weise haben Sie höhere Chancen, langfristig im Geschäft zu bleiben.

Wenn der Kontostand in Ihrem Handelskonto zum Beispiel 1.000 USD beträgt und Sie nur 1% Ihres Kapitals pro Transaktion riskieren, können Sie maximal 10 USD pro Transaktion verlieren. Ein Verlust von 1% pro Transaktion würde bedeuten, dass der Kurs 100 Mal hintereinander gegen Sie laufen könnte, bevor Sie den Großteil Ihres Eigenkapitals aufgebraucht hätten.

Händler müssen das für sie passende Risikoniveau pro Transaktion ermitteln bzw. jede andere Risikomanagement-Komponente einzeln festlegen, je nach Handelsstrategie, liquiden Mitteln, Positionsgröße usw.

Hebel

Einer der Vorteile des Devisenhandels ist die Verfügbarkeit von hohen Hebeln. Der Einsatz eines Hebels bedeutet, dass Sie sich Geld von Ihrem Broker leihen. Ein hoher Hebel kann Ihre Gewinne vervielfachen, aber gleichzeitig auch verheerende Verluste verursachen. Je höher der Hebel, desto höher das Risiko in Ihrem Handelskonto.

Ein Hebel von 1:100 bedeutet beispielsweise, dass Sie mit einer Einlage von 1.000 USD eine Position von bis zu 100.000 USD eröffnen können. In diesem Fall würde ein Minus von einem Pip einen Verlust von 10 USD bedeuten. Ein Minus von 50 Pips würde einem Verlust von 500 USD entsprechen. Wenn der Markt um 1% gegen Ihren Einstiegspunkt läuft, können Sie theoretisch 100% Ihrer Ersteinlage verlieren. Unter gewissen Umständen ist es auch möglich, mehr als 100% Ihres Eigenkapitals zu verlieren, wenn Sie eine Position maximaler Größe eröffnen und der Markt Sonntagnacht mit einer Eröffnungslücke startet.

Im Allgemeinen empfehlen wir unseren Kunden einen geringeren Hebel, um das höhere Risiko zu vermeiden.

Stop Loss

Stop- und Limitorders sind Kernkomponenten des Risikomanagements. Stop-Loss-Orders werden benutzt, um die Verluste bei einer Transaktion zu begrenzen oder um Gewinne zu sichern, falls der Kurs eines Währungspaars gegen die Position eines Händlers läuft. Versierte Händler nutzen stets Stop-Loss-Orders, um ihre Verluste zu begrenzen, denn auf diese Weise bleibt ihr Eigenkapital erhalten, das sie dann in andere Transaktionen investieren können, die sich als profitabel herausstellen können.

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